FUEL – XBox Ersteindruck

Es ist Zeit wieder die Motoren aufheulen zu lassen. Pünktlich nach dem aufstehen stand der Postbote vor der Tür und drückte mir das Amazon Paket mit neuem Futter in die Hand.

FUEL

Also rein in die Box und los gehts. Was zuerst auffällt, die Ladezeiten sind relativ lang aber gerade noch zu verschmerzen. Man startet in einem der vielen Camps auf der Karte und hat die Auswahl zwischen Karriere, Herrausforderung oder Freeride. 

Bei Karriere geht es um Rennen in den verschiedenen Gefährten. Die Palette an Fahrzeugen fällt recht groß aus. Motorräder, Quads, Buggies und Musclecars in verschiedenen Varianten stehen am Anfang zur Auswahl. Weitere Fahrzeuge können im Spielverlauf gekauft werden. Jedes Rennen ist in 3 Schwierigkeitsgraden verfügbar und somit fällt die Belohnung auch unterschiedlich aus. Und da das ganze Setting schon nicht zimperlich daher kommt zählt nur der erste Platz und sonst nichts. Für Siege gibt es dann FUEL, die Währung im gleichnamigen Spiel.

Bei den Herrausforderungen gibt es verschiedene Ziele zu erfüllen um sich FUEL zu verdienen. Aber eines ist klar, nur der erste Platz wird belohnt und Straßen sind nur als grobe Hinweise zu verstehen.

Als letztes steht noch jederzeit der Freeride-Modus zur Verfügung, dort kann man mit einem beliebigen Fahrzeug aus dem eigenen Fuhrpark die riesige (14.000km²) Welt erkunden. Diese basiert auf echten Satellitendaten des nordamerikansichen Kontinents. Dabei gibt es nicht nur die Landschaft zu bestaunen, die wenn auch recht leer, ziemlich beeindruckend ausfällt. Auch weitere Rennen, Fahrzeugdesigns, Aussichtspunkte und mehr gibt es dort zu entdecken. Doch keine Panik, man wird nicht gleich mit der gesamten Größe erschlagen. Die Welt ist in mehrere Zonen unterteilt, die nach und nach freigespielt werden. Jede Zone hat dann ein Camp, das als Ausgangspunkt für weitere Entdeckungen und Rennen dient. Für die bequemen unter uns gibt es die Möglichkeit jederzeit per Knopfdruck zu den Camps zu reisen. Zusätzlich gibt es Hubschrauberlandeplätze zu entdecken die ein schnelles Reisen zwischen diesen Punkten ermöglichen. Das ist auch nötig, denn die Welt ist wirklich groß. Nach meinen ersten, nur kurzen Freeride Ausflügen würde ich schätzen man braucht von einem Camp zum nächsten bestimmt 45 bis 60 Minuten.

Grafisch macht das Spiel schon einges her. Die Landschaft sieht gut aus, auch wenn auf Entfernung die Details natürlich abnehmen. Auch Kleinigkeiten wie Verschmutzungen an den Fahrzeugen wirken sich positiv auf die Atmosphäre aus, genau so wie die Wettereffekte und der Tag- und Nachtwechsel. Ein Tornado ist mit leider noch nicht begegnet… Mir persönlich sind bis jetzt keine Probleme aufgefallen, allerdings habe ich von anderen gehört, dass es teilweise Tearingprobleme und Pop-Ups geben soll.

Die Musik ist sehr rockig. Passt zum Setting, wobei mir bis jetzt noch keine richtigen Knaller dabei aufgefallen sind. Allerdings kann man ja auch eigene Musik auf der Box streamen, was auch vom Spiel unterstützt wird. Auch die Fahrzeuge unterscheiden sich im Sound. Soweit also alles Ok an der Soundfront.

Die Steuerung, wenn es bei Rennspielen auf etwas ankommt, dann auf die Steuerung. Das ganze ist natürlich ein Arcade Racer. Wer hier eine Off-Road Simulation sucht, kann wohl lange mit der erfolglosen Suche verbringen. Nach meinem Geschmack haben die Entwickler das ganze Off-Road Fahrgefühl etwas übertrieben. Alles einen Tick zu rutschig, so dass scharfe Kurven an Abgründen öfter mal am Boden der selben Enden. Das ganze endet dann etweder mit einem Totalschaden oder man kann sich per Knopfdruck wieder auf die Straße setzen lassen. Das kann man übrigens jederzeit, falls man mal komplett vom Kurs abgekommen ist. Motorräder lassen sich gerade zu Begin noch am besten steuern. Allerdings trübt die Steuerung trotzdem nicht den Spass beim heizen quer druch die Landschaft.

Nach meinen ersten Runden kann ich also sagen, das ganze macht auf jeden Fall jede Menge Laune. Kleine Macken bei der Steuerung und die halt relativ leblose Welt stehen auf der negativ Seite, wogegen eine große Auswahl an Fahrzeugen und eine riesige schön designte Welt stehen.

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3 Antworten to “FUEL – XBox Ersteindruck”

  1. Freue mich schon drauf es endlich selbst zocken zu können. (noch 19 Tage zur PC Version)
    Die Naturkatastrophen gibt’s übrigens nur in den Rennen. Im Freeride gibt es die gar nicht. Hab ich die Tage zumindest so gelesen.

  2. Ich habs auch seit Release allerdings PS3.

    Hab bisher knappe 500 km abgespult. Viel Freerides gefahren.

    Die einzigen Mankos die ich auch sehe :
    Die recht leere Welt. Man kommt sich im Freeride wirklich verlassen
    man hat eine Riesige Aussicht die auch herrlich anzusehen ist. Aber halt alles Tote welt.

    Steuerung ist ok. Wirklich alles sehr sehr rutschig selbst Asphalt mit den Straßenrennern. Das macht es stellenweise doch sehr schwer die Kontrolle zu halten.

    Im großen und Ganzen bin ich aber zufrieden bis jetzt. Auf den Online Modus bin ich gespannt. Doch der wird erst nach SP getestet

  3. Das ist das Problem an einer riesigen Welt. Wenn man eine tolle Landschaft zum befahren und absolute Weitsicht haben will und dabei jedes Objekt noch erreichbar sein soll das man sieht, dann kann man so eine Welt einfach schlecht mit sprudelntem Leben füllen. In kleineren Gebieten wie Paradise City (Burnout Paradise), Hawaii (Test Drive Unlimited), den GTA Spielen oder Mafia (1+2) ist das einfacher, weil man eben nicht so unglaublich viel Platz ausfüllen muß.

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