Archiv für April, 2009

Mein erstes mal…

Posted in mmo with tags , , on April 28, 2009 by maehman

Gefunden bei The Greenskin und Syp. Deutsche Übersetzung frei von mir.

Erstes MMO:

Shadowbane

Erste Charakterklasse/Rolle und Rasse:

Halbelf Jägerin (Huntress)

Erstes für ein Jahr durchgehend gespieltes MMO:

WoW

Erstes MMO das dich wirklich begeistert hat:

WoW

Erste Gilde wo man sich wirklich wohl gefühlt hat:

DDi in Shadowbane aber Bloodpact in WoW nur ganz knapp dahinter ;)

Erster Charakter und Spiel wo man am Endlevel angekommen ist:

Halbelf Jägerin in Shadowbane

Erster ‚WOW‘ Moment in einem MMO:

Shadowbane PvP – 3 vs 10 gewonnen, bevor die Verstärkung kam wars schon vorbei. Erster richtiger Adrenalinkick in einem MMO.

Erstes MMO das man nicht mehr sehen konnte (überspielt):

WoW

Erstes MMO das man vor dem Release intensiv verfolgt hat:

Warhammer Online

Das erste mal völlig planlos in einem MMO:

Star Wars Galaxies, das ganze hat sich mir bis jetzt noch nicht so ganz erschlossen.

Das erste MMO in dem man zum Alt-aholica (viele, viele Twinks) geworden ist:

So wirklich extrem wars bei mir nie. Aber es läuft wohl auf nen Gleichstand zwischen WAR und WoW hinaus, wobei ich bei WoW mehr Chars am damaligen Endlevel hatte (3 60er vor TBC).

Na denn, ich hoffe das viele mitmachen.

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Wer die Wahl hat, hat die Qual

Posted in mmo with tags , , , , , , , , , , , on April 15, 2009 by maehman

Ich mach es mir ja wirklich nicht leicht. Langsam zweifele ich schon an meiner geistigen Stabilität was das Thema MMOs angeht. Momentan reicht meine Motivation bei keinem der mir zur Verfügung stehenden MMOs für mehr als ca. 2 Wochen…

So hat sich auch SWG schon wieder erledigt. Knapp 30 Level hab ich es ‚ausgehalten‘, dann war auch da wieder vorbei. Mit der Erkenntnis, dass ich auch mit EQ2 momentan nicht glücklich werde habe ich auch gleich meinen SOE Account dicht gemacht. Der läuft nun also aus und ich glaube nicht, dass ich ihn in den verbleibenden 2 Wochen noch nutzen werde.

So blicke ich über den wirklich breiten MMO Horizont und frage mich was nun? Doch eigentlich weiss ich bei jedem Spiel die Antwort schon vorher. Ich bin schon arm dran, meine Onlinezeiten sind mit meinen eigenen Ansprüchen und dem ’normalen‘ Spielverlauf einfach nicht kompatibel.

Warhammer Online – Endgame hat sich aus meiner Sicht nicht geändert. Performance auch weiterhin oft mangelhaft. Und auch die Königsdisziplin des RvR-MMOs (besiegen des feindlichen Königs) hat in meinen Augen auf ganzer Linie das Ziel verfehlt. Unzählige Stunden PvE können einfach nicht das Endziel in einem RvR Spiel sein. Ob das ‚Land der Toten‘ da groß etwas rausreißt wage ich auch zu bezweifeln.

Everquest 2 – Machte mir mein Nekro da beim leveln und auch pre-TSO eigentlich ne Menge Spass, fehlt mir auch dort jegliche Motivation den TSO Content dort anzugehen. Bei Gruppen muss man schon sehr viel Glück haben, um als Nekro mitzukommen und nur Solo AA farmen kann es ja auch nicht sein. Ein neuer Char levelt sich zwar relativ flott, aber es sind die ganzen Extras, die massig Zeit und nerven kosten: Erbequest, Drachensprache und Epicwaffe um nur einige zu nennen. Das alles mit einem neuen Char noch mal durchziehen? Ne…

Darkfall – Endlich wieder echtes PvP, eigentlich ja großartig. Dazu hab ich da ne aktive Gilde in einer aktiven Allianz mit ihrem eigenen Stück Kuchen der Welt, doch ist der Grind in dem Spiel unerträglich. Waffenskills, Zauber und Crafting läuft alles auf äußerst stupides Grinding hinaus. Und lässt sich das Ausrüstungsproblem mit der Gilde zwar locker lösen, hilft das nicht über die nötigen Skills hinweg. Und man hört ja auch so einiges über Exploits, Speedhacks und ähnliches, doch scheinen die Entwickler da nur sehr unbeherzt gegen vorzugehen. Das kann in einem Spiel des Jahres 2009 einfach nicht sein. Mal sehen, dort steckt zumindest noch einiges an Potential drin.

Star Wars Galaxies – Von wann ist das Spiel noch mal? Egal, es ruckelt bei mir grausam wenn ich mal ordentlich die Grafik aufdrehe und da gibt es noch einiges an MMOs die zwar auf ‚Hoch‘ auch ruckeln, aber die sehen dabei deutlich besser aus. Dazu ist das leveln, auch wenn die Legacy Quest sehr gut gemacht ist, furchtbar eintönig, gerade am Anfang. Da ziehen einen andere MMOs deutlich besser in die Spielwelt. Die Möglichkeiten im Endgame sind dagegen immer noch sehr verlockend. Aber der Weg dahin ist mir zu mühsam.

Runes of Magic – Mittelmäßiger WoW Klon mit Itemshop. Versucht mit einem dualen Klassensystem etwas herauszureißen, doch hat ein Guild Wars so ein System schon vor Jahren deutlich besser umgesetzt. Wie jedes F2P MMO bietet es kurzweilige Ablenkung bevor es in einer furchtbaren Monotonie endet.

Herr der Ringe Online – Eigentlich ein wirklich schönes MMO. Nicht nur grafisch eine Runde Sache sondern auch die Welt, die Charakterklassen, die Musik und alles drumherum machen einen runden Eindruck. Ich hatte damals meinen Wächter (mein bisher einziger Versuch eine Tank Klasse zu spielen) mit viel Spass bis Level 42 oder so gebracht, doch wurden dann die Quests sehr gruppen lastig. An sich ja nicht verkehrt in einem MMO, doch sollte man auch Solo problemlos das Endgame erreichen können und da stockte es damals bei mir. Ich habe mich nun nicht viel mit dem Moria-Addon beschäftigt, doch irgendwie schreckt mich das ganze unterirdische ab. Klingt das nur so düster und einschränkend, oder spielt es sich in den Minen quasi wie im normalen Spiel? Ich mag offene grüne Flächen, oder Wüsten zur Not auch mal Schnee wenn es unbedingt sein muss, aber Berge und Höhlen die meine Wege einschränken lösen bei mir meist recht schnell Brechreiz aus. Der Ultimative Motivationskiller für mich. Aber dennoch reizt es mich noch mal bei HdRO reinzuschauen.

Age of Conan – Ok, ich gebe es zu. Das war ein Scherz, ein schlechter noch dazu. Hat sich in dem Spiel irgendwas verbessert? Mein Char steht da bei ca. Level 50 und damals suchte ich verzweifelt nach Quests um vernünftig weiter zu kommen. PvP war zwar ganz amüsant, aber richtig spannend und motivierend war es auch nicht. DX10 nützt mir eh nichts, fällt also als Pluspunkt raus. Egal, das Spiel kommt einfach nicht in Frage, da ist ja auch immer noch der Funcom-Faktor…

Guild Wars – Ist ja eigentlich nicht wirklich ein MMO, aber irgendwie schon so ein bisschen. Bietet faires und balanciertes PvP, das leider völlig bedeutungslos ist. Mich würden die Dungeons mit den verschiedenen Schwierigkeitsgraden reizen, doch da kommt wieder mein Zeitproblem. Zumindest das leveln war in Guild Wars immer schön schnell erledigt so dass man für viele Situationen gerüstet war. Na ja, kost ja nix, kann man ja immer mal reinschauen.

Tabula Rasa – Schade eigentlich, war erfrischend anders. R.I.P.

EvE Online – Ach ja, was hab ich für einen Werdegang in EvE hinter mir. Vom Miner zum Missionrunner, hin zu 0.0 PvP und zuletzt dann Pirat spielen im LowSec mit -9.9 Sec Rating als Ergebnis. Nun steh ich irgendwo im Universum, hab haufenweise Schiffe, Ausrüstung und sonstige Reichtümer gehortet und hab mit großer Wahrscheinlichkeit keine alten Freunde in der Nähe. Das könnte Interessant werden. Aber das ganze ist ein durchaus lösbares Problem und EvE ist immer wieder reizvoll.

World of Warcraft – Inzwischen ist es 18 Monate her, dass ich meinen Account dort beendet habe und ich habe es nie bereut. Weder das ich solange gespielt hab, noch das es dann zu Ende war. Das Spiel hat technisch und spielerisch nicht wenig Macken, aber bietet auch ein rundes Komplettpaket. Doch ich bezweifle das ich ohne Raids dauerhaft wieder Spass hätte. PvP ist einfach lächerlich in WoW und sonst bleiben nur eine handvoll Instanzen (wo die Anforderungen der Spieler inzwischen wohl auch lächerlich elitär sind) und ewiges Ruf farmen. Also bleib der Account wohl weiterhin da wo er ist.

Ansonsten erscheint wöchentlich ein neues F2P, aber wo Runes of Magic wohl so ziemlich die Spitze des F2P Hypes darstellt, kann man sich den Rest gleich sparen. Dann dümpeln noch einige weitere MMOs auf dem Markt herum, aber dort mangelt es in der Regel an den fehlenden Spielern, also erübrigt sich das wohl auch.

Es stehen zwar einige große Namen in den Startlöchern, doch die Begeisterung die ich zum Beispiel für ein Warhammer vor seinem Release hatte will sich nicht einstellen. Man weiss halt inzwischen wie der Hype endet. Also tief Luft holen und das ganze Thema in Ruhe überdenken, es muss doch ein MMO geben das meinen Ansprüchen gerecht wird…

Funcom tut es schon wieder…

Posted in mmo with tags , , , , on April 7, 2009 by maehman

Alle guten Dinge sind 3. So sagt man ja zumindest und man kann es Funcom ja auch wünschen, das dem so ist. Nach Anarchy Online und Age of Conan ist nun Funcoms 3. MMO auf der Bildfläche aufgetaucht – The Secret World. Über die Macken und Unzulänglichkeiten eines AoC muss man denke ich nicht weiter diskutieren und ein Anarchy Online ist heutzutage auch eher bedeutungslos, da sind die Glanzzeiten einfach vorbei. Da ist es nicht verwunderlich das Funcom einen weiteren Anlauf unternimmt etwas Geld an den willigen MMO Spielern zu verdienen.

Viel gibt es bis jetzt nicht über The Secret World zu berichten. Auf der GDC 09 sprach Golem.de mit dem Chefdesigner Ragnar Tornquist. Er war damals schon bei Anarchy Online beteiligt, einiges an Erfahrung in dem Gebiet sollte er also mitbringen.

Erwähnenswerte Infos bis jetzt ist zum Beispiel das Setting. Es spielt auf der Erde und soweit erkennbar ungefähr zur aktuellen Zeit. Allerdings ist das ganze weit entfernt von einem theoretischen MMO GTA. So werden viele Mythologien zur Inspiration genutzt. So wird es auch Magie und Monster aber wohl auch aktuelle Technik geben. Viele Reale Orte sollen so ihren Weg ins Spiel finden, da darf man ruhig gespannt sein.

Ein weiterer Punkt ist, man hat wohl aus AoC gelernt, auf eine lange Levelspirale zu verzichten. Man wacht quasi am Anfang des Spiel als Held mit ‚Superkräften‘ auf, die dann im Laufe der Charakterentwicklung noch verfeinert und ausgebaut werden können. Auch auf typische Klassen will man verzichten. So soll es möglich sein, den Charakter jederzeit durch das erlernen neuer Skills zu verändern.

Ansonsten das übliche. Eine Mischung aus instanzierten und normalen Gebieten, viele Möglichkeiten bei der Charaktererstellung und das Kampfsystem soll wohl grob in Richtung Action-Rollenspiel gehen.

Außer einger Worte gibt es bis jetzt nur einen Render Trailer:

Nun gut, viel lässt sich dazu noch nicht sagen. Einiges klingt zwar interessant, aber gerade bei Funcom sollte man da doch eher skeptisch bleiben. So wurde zwar gesagt, dass man seit fast 10 Jahren mal mehr und mal weniger an dem Projekt arbeitet, doch viel scheint da bis jetzt nicht bei rumgekommen zu sein. Wie schon bei AoC soll das MMO auch für die XBox 360 erscheinen, aber ich denke das wird erst passieren wenn sich das ganze für den PC entsprechend verkauft und da fangen die Probleme an. So bietet es zwar bis jetzt einige spannende Ansätze, aber bis zum Release kann es von großartig bis erbärmlich noch viele Änderungen geben. Und irgendwann sind auch wir Spieler es endgültig Leid immer wieder von den Entwicklern verarscht zu werden.

Aber alle guten Dinge sind ja 3…

Sammeln, tauschen und bunte Grafik vs Anime, Gewalt und coole Sprüche

Posted in Gaming allgemein with tags , , , , , , on April 2, 2009 by maehman

Momentan streiten sich 2 Spiele um die Vorherrschaft bei mir. Battleforge für den PC und Afro Samurai für die XBox 360. Beide haben durchaus ihren Reiz und begeistern durch ihren ganz eigenen Charme.

Battleforge

Nachdem ich zum Ende der Battleforge Beta noch nen Platz abbekommen habe, hab ich das Spiel dann vorbestellt.  (In letzter Zeit krieg ich erschreckend oft Beta Keys, hoffentlich bleibt das so.) Ich lass mir doch keine Extra Karten in einem Sammelkartenspiel entgehen.

Und ich bin bis jetzt wirklich angenehm überrascht. Die Grafik, wenn auch sehr bunt ist sehr passend. Der Comicstil zielt zwar auf eine etwas jüngere Zielgruppe, aber weiss trotzdem zu gefallen. Dazu wirklich klasse Animationen. Besonders die großen Einheiten wurden mit wirklich viel liebe zum Detail gestaltet.

Sound ist ok. Deutsche Synchronsprecher kann man sich allerdings sparen. Da kommt bei den Englischen deutlich mehr Flair rüber.

Die Singleplayer Story ist allerdings wirklich sehr kurz. Da bleibt nur zu hoffen, das da noch einige Missionen nachgeschoben werden. Es gibt schliesslich genug Leute die nicht ständig Koop oder PvP machen wollen und auch für diese Kunden sollte genug Spiel vorhanden sein.

Spielen tut sich das ganze relativ flott. Da kein Basisbau nötig ist ufern die Missionen zeitlich nicht aus. Dazu gibt es teilweise Zeitbegrenzungen, also kann man auch mal mit weniger Zeit eine Mission in Angriff nehmen. Eine halbe Stunde bis Stunde sollte man aber pro Missionen einplanen. Benötigt der erste Schwierigkeitsgrad nur begrenzt Taktik, steigt der Anspruch auf den beiden höheren Schwierigkeitsgraden deutlich an. Besonders in Koop Missionen muss man schon gute Absprache und Taktik ins Spiel bringen um siegreich zu sein.

Doch hat jeder wirklich die gleichen Chancen? Ich denke nicht. Sicherlich lassen sich die Singleplayer Missionen mit den anfänglichen Karten und zur Not durch getauschte Karten alle bestehen. Doch im Koop und vorallem im PvP werden zwangsläufig Spieler die mehr in ihren Kartenpool investieren deutlich besser darstehen. Gut, das war eigentlich schon vorher klar, so funktioniert das bei Sammelkartenspielen. Damals mit den Magic Karten war es auch nicht anders (und was hab ich da an Taschengeld verbraten…). Dadurch ist PvP für mich auch weniger von Interesse. Zwar hab ich noch ein paar Punkte extra in Karten investiert, doch 100%ig zufrieden bin ich mit meinen Karten und den daraus resultierenden Möglichkeiten noch nicht. Allerdings hab ich es auch nicht eilig alles zu bekommen. Noch hab ich genug im Singelplayer zu tun und auch im Koop zu zweit oder viert wartet noch so einiges. Allerdings wird es garantiert genug Spieler geben die für genug Umsatz sorgen, so dass auch in Zukunft noch weitere Inhalte für das Spiel erscheinen werden. Auch neue Karten sind ziemlich sicher, da jetzt schon von ‚Editionen‘ bei den Boostern gesprochen wird.

Einen etwas merkwürdigen Beigeschmack hinterlässt das ganze System jedoch. Auch wenn das Spiel Spass macht, sind die eventuellen hohen Langzeitkosten auch irgendwo abschreckend.

 

Afro Samurai

Eines der auf Konsolen relativ beliebten Ninja Spiele. Der Held kämpft sich meist recht blutig durch Gegnermassen um am Ende den großen Oberbösewicht gegenüber zu stehen. Vieles läuft hier genauso, aber es sind die kleinen Unterschiede die das besondere an Afro Samurai ausmachen.

Basierend auf einer 5 teiligen Animeserie (in Amerika ist schon eine 2. Serie erschienen) ist die Geschichte des Spiel und auch der Serie schnell erklärt. Es geht um 2 Stirnbänder, die Nummer 1 und die Nummer 2. Der Träger der Nummer 1 gilt als stärkster Kämpfer der Welt, darf aber nur vom Träger der Nummer 2 herrausgefordert werden. Die Nummer 2 darf von jedem herrausgefordert werden. Die Story beginnt im Kindesalter des späteren Helden. Sein Vater ist der Träger der Nummer 1 und wird vom Schurken ‚Justice‘ getötet. Daraufhin schwört der kleine Afro Samurai Rache und einige Jahre später findet man sich auf diesem Rachefeldzug in dem Spiel wieder. So gilt es zuerst den Träger der Nummer 2 zu finden und zu besiegen um sich dann dem eigentlichen Feind zu widmen.

Da brauch man nichts schönreden, das ganze gab es schon öfters, einen Innovationspreis gewinnt mit der Story niemand, aber das ganze bietet noch mehr. Zum einen ist der Held nicht der typische Asiate, sondern ein kiffender Schwarzer (der Name lässt es ja schon vermuten) und um außerdem das ganze auf die Spitze zu treiben wird der Held im Spiel und der Serie von Samuel L. Jackson gesprochen. Auch die Nebenrollen sind mit bekannten Stimmen besetzt. Der Soundtrack wurde von der bekannten Hip Hop Größe RZA eingespielt, der auch schon bei dem Film Ghostdog sein Händchen für das Thema bewiesen hat. Man muss Hip Hop nicht mögen, aber die Kombination der Musik und der Sprecher sorgen für eine sehr gute atmosphärische dichte.

Doch zum eigentlichen Spiel. Der Held kämpft sich also durch die Gegnermassen um irgendwann den eigenen Vater rächen zu können. Das ganze geht auch ziemlich blutig zur Sache. Wobei der Comicstil dem ganzen einiges an Härte nimmt. Für Kinderhände ist es aber dennoch nichts. Und so ist es nicht verwunderlich, das es nicht in Deutschland erschienen ist.

Besonders gefällt mir, das es im Spiel keinerlei Anzeigen gibt. Kein Lebenbalken, kein Kompass und keine Energie, der komplette Bildschrim wird für die Präsentation verwendet. Verlust von Lebensernergie wird durch leichte rötliche Färbung der Kleidung dargestellt. Das ganze funktioniert wunderbar und kein hektischer Blick auf einen Balken lenkt von den Kämpfen ab. Auch die Fokusenergie, wird für Zeitlupenattacken benötigt, kommt ohne lästige Balken aus.

Das ganze ist natürlich nicht neu. Schon in Dead Space wurde auf sämtliche Anzeigen verzichtet. Doch mir persönlich gefällt die Art der Darstellung bei Afro Samurai noch einen Tick besser als bei dem Horror Shooter.

Auch Genretypisch ist das Repertoire des Helden. Unzählige Kombos aus Schwertschlägen, Tritten und auch einigen Würfen stehen zur Verfügung und werden im späteren Spielverlauf auch nötig um mit den immer widerstandsfähigeren Gegnern fertig zu werden. Auch gekonnten Einsatz der Zeitlupe ist vor allem in Bosskämpfen unumgänglich. Das macht das Spiel etwas anspruchsvoller, ohne so unfair zu werden wie ein Ninja Gaiden 2 zum Beispiel.

Ein anscheinend großes Problem bei all diesen Spielen scheint wohl die Kamera zu sein. Auch hier würde großer Verbesserungsbedarf bestehen. Oft genug ist man mit nachjustieren beschäftigt während die Gegner einem das Leben schwer machen.

Doch trotzdem spielt sich das ganze sehr flüssig. Die Kombos gehen sehr gut von der Hand. Atmosphäre ist wie schon gesagt sehr gut und da lässt sich auch mit der mäßigen Kamera leben. Auch die in anderen Spielen teilweise nervigen Sprung- und Geschicklichkeitseinlagen gehen locker von der Hand. Mit einem dazu ein fast zu fairem Checkpointsystem bietet das Spiel wenig Frustmomente, sondern einige Stunden an guter Unterhaltung.

 

Doch gibt es einen Gewinner im ‚Duell‘ der beiden Spiele? Nein. Afro Samurai bietet klasse Konsolenaktion mit super Atmosphäre. Battleforge steht im Singleplayer etwas schwächer da, doch punktet mit Multiplayer und zukünftigen Erweiterungen definitiv mehr Langzeitmotivation. Und wirklich vergleichen lassen sich die beiden eh nicht und so wechsel ich auch munter zwischen beiden Spielen… doch werd ich sicherlich noch Battleforge spielen wenn der Samurai erledigt ist.